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Home / Unser Projekt / Projektaktivitäten / Εrste Schritte: Viele Ideen und noch mehr Fragen

Im Gespräch mit ehemaligen Schülern der DSA

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05.10.2019 und 15.11.2019

Treffen mit dem Sammler Vyron Mitos

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14.11.2019

7 plus 13 Distomo und DSA auf einer gemeinsamen Zeitreise

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12-19.12.2019

Wenn Geschichte herausfordert

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14-16.02.2020

Filmaufnahmen im Garten

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17.03.2020

Corona-Wir schaffen das: Erinnern im Shutdown

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 09.03.2020-19.05.2020

26.09.2019 und 10.10 2019    Εrste Schritte: Viele Ideen und noch mehr Fragen

 

Zusammen mit Herrn Prof. Dr. Apostolopoulos von der Freien Universität Berlin gehen wir die ersten Schritte: Am 26.09 und am 10.10 fanden zwei arbeitsintensive Workshops mit den 13 Schüler_innen des Projekts unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Apostolopoulos, Freie Universität Berlin, Projekt „Memories of the Occupation in Greece„↵  (MOG) an der DSA statt.

✎  Beitrag: Regina Wiesinger

Aller Anfang ist schwer...

Am 26.09 und am 10.10 fanden zwei arbeitsintensive Workshops mit den 13 Schüler_innen der Projektgruppe unter der Leitung von Herrn Prof. Apostolopoulos, Freie Universität Berlin, Projekt MOG an der DSA statt. Ziel der Workshops war es erste Leitgedanken, Themen und Schwerpunkte unseres Projekts zu benennen und zu spezifizieren.

In Kleingruppen wurden die Schüler_innen von Herrn Prof. Apostolopoulos durch gezielte Leitfragen angeleitet sich mit den verschiedenen Aspekten ihres geplanten Projekts auseinanderzusetzen und diese zu konkretisieren. Dabei ging es um folgende Fragen und Themenbereiche: Welche konkreten Inhalte sollen aufgezeigt werden und welche Schwerpunkte wird die Schülergruppe dabei setzen.  

Bildquelle: Workshop mit Herrn Prof. Apostolopoulos an der DSA, September 2019, Fotoarchiv“ DSA erinnert“

Darüber hinaus diskutierte die Gruppe mit Herrn Prof. Apostolopoulos wie die Inhalte und Themen vermitteln werden könnten und an wen sich die Website richten sollte. Des Weiteren beschäftigte die Schüler_innen des Projekts die Frage, wie kritisch muss/darf man sich den Archivmaterialien und den Überlieferungen damaliger Schüler_innen und Lehrer_innen annähern. Haben wir das Recht über junge Menschen, Schüler_innen, Jugendliche an der damaligen DSA zu urteilen? Welche Formen angemessener und historisch vertretbarer Beurteilungen und Bewertungen der Überlieferungen und Zeugnisse der damaligen Schüler_innen stehen uns zur Verfügung? Die Frage nach gebotener historischer Neutralität bei gleichzeitig notwendiger kritischer Auseinandersetzung nahm einen breiten Raum einer kontrovers geführten Diskussion ein, die von Herrn Prof. Apostolopoulos moderiert wurde, der den Schüler_innen wichtige Hinweise und Überlegungen mit auf den Weg geben konnte.

Bildquelle: Workshop mit Herrn Prof. Apostolopoulos an der DSA, September 2019, Fotoarchiv“ DSA erinnert“

Wir formulieren erste Schwerpunkte und Ziele

Dabei kam die Projektgruppe zu folgenden Ergebnissen: Die Aufarbeitung  der Schulgeschichte unter deutscher Besatzung zwischen 1941-1944 sollte thematischer Schwerpunkt sein, ebenso wie die persönlichen Erfahrungen der SuS damals, die ein zentrales Element darstellen sollten, der Schulalltag an der DSA sollte dem Alltag Jugendlicher im besetzten Griechenland gegenübergestellt und verglichen werden. Motive und Einstellung damaliger Schüler_innen und Lehrer sollten dargestellt, untersucht und historisch kontextualisiert werden. In Form kreativer Schreibaufträge sollte und muss sich die Projektgruppe kritisch mit den Schüler- und Lehrerpersönlichkeiten auseinandersetzen.

Bildquelle: Workshop mit Herrn Prof. Apostolopoulos an der DSA, September 2019, Fotoarchiv“ DSA erinnert“

Folgende Schwerpunkte kristallisierten sich heraus: Die Schüler_innen wollen in ihrer Recherche den Einfluss der NS- Ideologie auf die Schüler_innen und Schule  untersuchen, um ein klares Bild von der Schule  im NS Staat zu bekomme, dabei  spielen persönliche Erfahrungen der damaligen Lehrer, historische Fakten, Biographien und Portraits einen weiteren Schwerpunkt. Eine interesante und spannende Form der Annäherung an diese Fragestellung könnte, auf Anregung von Herrn Prof. Apostolopoulos, nach den Grundsätzen des investigativem Journalismus erfolgen: Untersuchen, nachfragen und nachforschen über das schuleigene Archiv hinaus.

Auch bezüglich der digitalen Vermittlung von Inhalten und Themen tauschte sich die Gruppe mit Herrn Prof. Apostolopoulos aus und man einigte sich auf kurze, ausgewählte Texte mit einem klaren Fokus. Die Interaktivität durch die Verknüpfung der Texte mit Interviews, Fotos und Zeitleisten soll die Website lebendig und anschaulich werden lassen. Die Übersichtlichkeit soll durch eine klare und einfache Strukturierung in Über- und Unterkategorien und ein sinnvolles Menü erreicht werden. Historische Fotos sollen einen Einblick in die damalige Zeit der DSA geben. Die Website sollte sich durch Klarheit, Einfachheit und Übersichtlichkeit in der Navigation auszeichnen. Abschließend ermutigte und bestärkte Herr Prof. Apostolopoulos die Schülergruppe sich den inhaltlichen Herausforderungen zu stellen und sich auf diese zu konzentrieren, da die Beschäftigung mit dem Archiv das zentrale Anliegen des Projekts darstellt.

Wir danken Herrn Prof. Dr. Apostolopoulos für die inhaltliche Begleitung und die wertvolle Unterstützung unseres Projekts.