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Geschichte bewegt

Viele Schülergenerationen der DSA und des Lyzeums Distomo stellten sich schon dieser Herausforderung gemeinsam die Vergangenheit aufzuarbeiten und dabei die Erfahrung zu machen, dass man sich trotz der schmerzhaften Vergangenheit, die zwischen den beiden Völkern steht, näher kommen kann.

Wie vermittelt man historische Verantwortung, wie die Notwendigkeit des Gedenkens und der Erinnerung an die Schrecken des Nationalsozialismus und wie schafft man Begegnung unter Jugendlichen an einem historisch so belasteten Ort? Mit diesen und vielen andere Fragen beschäftigt sich der nachfolgende Artikel.
Die Schülerbegegnungen mit den Märtyrergemeinden Distomo und Kalavryta sind zentrale Elemente der Erinnerungskultur an der DSA. Ihre Tradition reicht bis in das Jahr 1996 zurück. Wer waren die Initiatoren, welche pädagogische Intention verfolgten sie, wie hat sich der Begegnungscharakter im Laufe der letzten 24 Jahre verändert und warum endete die Schülerbegegnung mit Kalavryta 2012. Darüber berichtet der folgende Artikel.
„Wir sind die neue Generation, der die Aufgabe zufällt, eine zukünftige Welt zu gestalten. Unsere Schule gab uns durch diese Initiative die Gelegenheit  zu verstehen, dass diese Zukunft nur durch gegenseitiges Verständnis und Zusammenarbeit der einzelnen Völker gestaltet werden kann. (…) Es war eine Lebenserfahrung, die wohl nur wenigen jungen Leuten geboten wird, und wir haben sie, so glaube ich, produktiv genutzt.“ (Dimitris Drangiotis, ehem. Schüler der DSA)   Hier ein kurzer Rückblick: Schüler erzählen über Projekte, Erfahrungen und Erlebnisse.  
Jede Schülerbegegnung bildete einen besonderen Höhepunkt im Schuljahr sowohl für die DSA als auch für die SchülerInnen, dennoch habe wir hier versucht sechs Ereignisse herauszufiltern, die für uns besonders wichtig waren.