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 09.03.2020-19.05.2020    Corona-Wir schaffen das: Erinnern im Shutdown

 

Covid 19 ist auch an „DSA erinnert“ nicht spurlos vorbeigegangen. Viele wichtige Projektvorhaben, wie die Schülerbegnungen mit dem Lyzeum Distomo und der Fritz Karsen Schule aus Berlin mussten abgesagt werden. Interviews mit ehemaligen Schülern der DSA wurden auf unbestimmte Zeit verschoben. Hier ein kurzer Stimmungsbericht von Angeliki.  

✎ Beitrag: Angeliki-Maria Karagianni 

Erinnern im "Lockdown"

Es war an einem ganz gewöhnlichen Sonntag Anfang März, niemand ahnte etwas, völlig überraschend erhielten wir die Mitteilung, dass unsere Schule wegen Covid 19 schließen wird. Zunächst glaubten wir, dass die Quarantäne nur zwei Wochen dauern wird, aber als die Pandemie immer schlimmer wurde und die Anzahl der Corona-Fälle anstieg, wurde uns klar, dass die Deutsche Schule Athen lange geschlossen bleiben wird. So geschah es auch. Ab diesem Zeitpunkt gingen die Schule, der Unterricht, unsere Freundschaften und natürlich auch unsere Projektgruppe online. Die Corona Krise war nicht leicht für uns: Wochenlange Isolation, langes Sitzen vor dem Computer, rechtzeitiges Hochladen aller Hausaufgaben und Online Klausuren waren nur einige der Schwierigkeiten, die wir alle erlebten.  

Bildquelle: Fotoarchiv „DSA erinnert“.

Der Online Unterricht alleine war schon kompliziert genug, aber was würde aus unserem Projekt werden? Nach mehr als 6 Monaten großer Mühe und viel Arbeitseinsatz standen wir plötzlich vor einer großen Ungewissheit. Wird der Wettbewerb fortgeführt? Werden wir überhaupt rechtzeitig und erfolgreich unser Projekt abschließen können? Was wird aus unserer Archivrecherche, aus den Videoproduktionen und den restlichen Dreharbeiten?

Obwohl die digitale Arbeit wesentlich zeitintensiver und schwieriger war, als die Arbeit in der Gruppe, haben wir uns entschieden online weiterzuarbeiten und den Kontakt mit der Gruppe durch regelmäßige wöchentliche Treffen via BBB aufrechtzuerhalten. Das Archivmaterial bekamen wir als Scanns zugeschickt, die Voiceovers, Bilderauswahl für die Portraitvideos, Übersetzungen der Interviews, etc… sollten von zu Hause aus erledigt werden. Es war anstrengend und stressig. Trotzdem blieben wir dem Projekt treu und arbeiteten weiter.

Bildquelle: Fotoarchiv „DSA erinnert“.

Das Abgabedatum, Ende Mai, rückte immer näher und Vieles waren noch nicht fertig. Glücklicherweise gab es eine Verlängerung der Einreichfrist bis Ende Oktober. Das machte uns Mut nicht aufzugeben. Bis Ende Oktober sahen wir gute Chancen das Projekt abzuschließen.

Wenn ich heute an die Zeit des „Lockdowns“ zurückdenke, erinnere ich mich vor allem an die Einsamkeit, die lange Ungewissheit und die vielen neuen Belastungen durch den online Unterricht. Es war wirklich eine sehr merkwürdige Situation. Aber es waren gerade die Schwierigkeiten und unser gemeinsames Ziel, die unsere Gruppe zusammenhielt. Jetzt am Ende des Projekts, sind wir alle zufrieden und stolz, dass wir Alles rechtzeitig geschafft haben und unsere Ergebnisse endlich veröffentlichen können.

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